Reifenschäden vermeiden
Wer mit seinen Reifen sorglos umgeht, riskiert Schäden. Sei es durch Bordsteine oder den Hochdruckreiniger.
Die Reifen sind der einzige Kontakt des Autos zur Straße. Umso verwunderlicher ist es, wie sorglos viele Autofahrer mit ihnen umgehen. Zwar sind die schwarzen Pneus sehr robust, wer sie aber beim unachtsamen Fahren über Bordsteine oder tiefe Schlaglöcher quält, der kann damit risikoreiche Schäden anrichten. Oft sind sie zunächst von außen nicht erkennbar.
Beim Auffahren über die Bordsteinkante wird die empfindliche Reifenflanke zwischen dem Hindernis und der Felge eingequetscht, wodurch die Karkasse, also der tragende Reifenunterbau, beschädigt werden kann. Und der lässt sich nicht reparieren. Sollten sich nach derart unsanftem Bordsteinkontakt Beulen oder Risse am Reifen zeigen, ist ein Austausch unumgänglich. Wenn ein Überfahren von Bordsteinen und anderen Kanten also unvermeidbar ist, sollte man dies nur sehr langsam und am besten im stumpfen Winkel tun.
Vorsicht bei Reinigung und Kraftstoff: Doch auch den Kontakt mit Öl und Kraftstoff mögen Reifen nicht, genauso wenig wie den scharfen Strahl des Hochdruckreinigers. Am vernünftigsten ist es, einen Mindestabstand von 20 Zentimetern einzuhalten.